Jg. 1963, Unternehmensberater
Für die Sammlung Crous im Bereich Buswerbung/Sponsoring tätig
Er ist ein echtes Öcher Kind und von der Vielfältigkeit und der langen Historie der Aachener Stadtgeschichte begeistert. Wobei Geschichte bereits in der Schulzeit sein Steckenpferd war und er daher zum Abi auch den Leistungskurs „Geschichte" belegte. Zur ehrenamtlichen Mitarbeit bei der Sammlung Crous aber wurde Alexander Krott durch den Beiratsvorsitzenden Bernd Carl motiviert. Seit drei Jahren ist er nun zugunsten der Sammlung im Bereich Buswerbung und Sponsoring aktiv. Gerade der Kontakt mit den Menschen reizt ihn bei dieser Aufgabe, und findet in Erfolgen eine gewisse Selbstbestätigung.
Allen stadtgeschichtlich Interessierten empfiehlt Alexander Krott, sich ebenfalls ehrenamtlich für die Sammlung zu engagieren. „Nicht alles nur für Geld machen", lautet seine Devise.
Jg. 1944, Magister für Germanistik und Philosophie
Eingabe von Daten in den Katalog
Seit Mai 2009 engagiert sich Brigitte Dietrich (Jahrgang 1944) bei der Sammlung Crous als Ehrenamtlerin. Als Magister für Germanistik und Philosophie ist sie schon von Berufs wegen mit Themen der Geschichte befasst. Zwar keine gebürtige Aachenerin fasziniert sie dennoch oder gerade deshalb die Historie dieser Stadt mit ihrer langen Zeit des wechselhaften und interessanten Geschehens für die hier lebenden Generationen. Immer wieder aufs Neue wird ihr geschichtliches Interesse durch Plätze, Gebäude oder Namen einer Stadt oder eines Ortes geweckt.
„Die ehrenamtliche Mitarbeit bei der Sammlung Crous macht mir Freude", erklärt Brigitte Dietrich. Zu ihren Aufgaben gehört hier vorrangig die Eingabe von Daten in den Katalog. Das Faszinierende daran ist für sie der rasche Zugriff auf Literatur zu stadthistorischen Hintergründen, der dadurch ermöglicht wird. „An Stadtgeschichte Interessierten empfehle ich, sich einmal in der Präsenzbibliothek der Sammlung umzuschauen, um herauszufinden, ob man sich ebenfalls als Ehrenamtler einbringen möchte", empfiehlt sie.
Jg. 1951, Key Account Manger bei einer führenden Versicherungsgesellschaft
Betreuung der Grafiken und die Vorbereitung von Ausstellungen
Heinz Kundolf ist ein gebürtiger Öcher und wuchs in der Franzstraße am Marschiertor auf. „Mein ausgeprägtes Aachen-Interesse gab den Ausschlag, dass ich seit November 2010 ehrenamtlich in der Sammlung Crous mitarbeite", erklärt der Key Account Manger bei einer führenden Versicherungsgesellschaft. Über 40 Jahre hinweg sammelt er selbst bereits Aquensien, insbesondere Münzen und Medaillen, aber auch Grafiken, Literatur, Aktien und vieles mehr. Bei den Aachener Numismatikern ist sein Name ein Begriff, nicht zuletzt durch die Jahre, in denen er das Münzkabinett der Sparkasse Aachen mitbetreute und diverse Ausstellungen zur Aachener Münzgeschichte organisierte.
Durch eine Suchanzeige in der Aachener Presse, die sich an geschichtsinteressierte Menschen wandte, doch als Ehrenamtler bei der Sammlung Crous mitzuwirken, entschloss er sich spontan mit dabei zu sein. Hier wurden ihm die Betreuung der Grafiken und die Vorbereitung von Ausstellungen übertragen. Sein Steckenpferd in Aachens Historie umfasst die Zeitspanne zwischen Mittelalter und Neuzeit bis etwa 1900. Neben der Aachener Münzgeschichte gilt sein Interesse vor allem Karl dem Großen. Den Wert und die Bedeutung der Sammlung Crous sieht Heinz Kundolf (Jahrgang 1951) im Umfang des Bestandes an Büchern und Grafiken, vor allem in der Vielfalt und relativen Vollständigkeit des Grafikbestandes.
Jg. 1944, Rentner
Bei der Sammlung Crous zuständig für den Aufbau einer Fotodokumentation über Aachener Gebäude und Plätze
Nein, Horst Barhainski wurde nicht mit Pauwasser getauft. Doch da er bereits seit 49 Jahren in Aachen lebt, ist diese Stadt für ihn zur Heimat geworden. Durch eine Suchanzeige der Sammlung Crous in der Presse erfuhr er, dass ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht werden. Und da er sich seit seiner Studienzeit in Aachen für die Historie der alten Kaiserstadt interessierte, meldete er sich kurz entschlossen und ist hier seit dem Frühjahr 2011 Ehrenamtler. Er wurde mit dem Aufbau einer Fotodokumentation über Aachener Gebäude und Plätze betraut. Gefragt, ob er durch diese neue Aufgabe die Geschichte der Stadt unter einem anderen Gesichtswinkel sehe, verneint er, doch seine Kenntnisse hierüber würden dadurch ständig vertieft. Es ist eine außergewöhnlich lebendige Sammlung, die immer weiter ergänzt und verfeinert wird", erklärt er die Bedeutung, die die Sammlung für ihn habe. So sei sie auch nicht nur ein Aufbewahrungsort stadthistorischer Schriften und Abbildungen, sondern eine bibliophile Schatztruhe, mit der auch gearbeitet werde. Das passt zur gegenwartsbewussten Lebenseinstellung des Rentners, die da lautet: „Heute ist der erste Tag vom Rest des Lebens".
Hendrik Hackmann
(Jg. 1978), Projektleiter
Zuständig für die Nutzbarmachung der Sammlung Crous auf mobilen Endgeräten
Aus dem „hohen Norden", dem Emsland, ist Hendrik Hackmann 1997 zum Studium in Aachen zugezogen. „Vom ersten Tag an habe ich diese Stadt in mein Herz geschlossen", bekennt er. Seit Oktober 2011 ist er als Ehrenamtler für die Sammlung Crous aktiv und kümmert sich dabei speziell um das Thema: „Neue Medien". Um die Bestände der Sammlung Crous einem größeren Publikum bekannt und zugänglich zu machen, entschloss er sich - unter Anwendung seiner beruflichen Erfahrungen - zur Mitarbeit. Dabei reizt es ihn besonders, die Bestände der Sammlung für noch mehr Bürger erlebbar zu machen, indem sie mobil und direkt „am Ort des Geschehens" aufzurufen sind und angezeigt werden, sei es zum Beispiel bei einem Stadtbummel oder bei Besichtigungen.
Für Aachens Stadtgeschichte begeisterte er sich bereits seit seinem Zuzug, speziell jedoch nach dem ersten Besuch des Domes, der Domschatzkammer und des Rathauses. An Aachen fasziniert ihn, dass man hier die unterschiedlichen Epochen europäischer Geschichte erleben kann. Als Hendrik Hackmann sich im Jahr 2000 nach der Teilnahme an einer Messfeier zur Aachener Heiligtumsfahrt mit deren Tradition zu beschäftigen begann, wurde ihm bewusst, welche Bedeutung Aachen für die Kirchengeschichte und für die europäische Geschichte hat. „Das hat mein Interesse weiter verstärkt und war mir Antrieb mich noch tiefgehender mit Aachens Stadtgeschichte zu beschäftigen", erklärt Hendrik Hackmann.. Karnevalistische Ambitionen hat er als Emsländer weniger. Dennoch ist er Mitglied des AKV und findet am Karneval durchaus Gefallen.
Jg. 1948, Feuerwehrmann i.R.
zuständig für den Internetauftritt der Sammlung Crous und
Verwaltung der Dubletten
Wer sich mit Franz Delzepich unterhält, erkennt schnell seinen Sinn für Humor. Fragt man ihn, welche Tugenden er schätze, lautet die Antwort: „Gute". Es liegt auf der Hand, welche Untugenden er verachtet: „Schlechte" nämlich. In Aachen geboren, wuchs er im Herzen der Stadt auf und lebte in den Pfarren St. Peter, St. Jakob und Hl. Kreuz.
Stadtgeschichte interessierte den Berufsfeuerwehrmann schon immer und das nicht nur begrenzt auf einen bestimmten Zeitraum, sondern von A bis Z. So konnte es auch keinen besseren und qualifizierteren Autor für das Buch „125 Jahre Berufsfeuerwehr Aachen" geben, in dem der redaktionelle Teil hauptsächlich von ihm erarbeitet wurde.
Ein Aufruf in der Zeitschrift „Aachen Guide" veranlasste ihn, seit Anfang 2011 bei der Sammlung Crous im Team der Ehrenamtler mitzuarbeiten. Hier ist er zuständig für den Internetauftritt der Sammlung sowie für die Verwaltung der Dubletten. Die Aachener Historie sieht er jetzt durch die hier umfassend vorhandenen Informationen unter einem anderen Blickwinkel. „Den Wert und die Bedeutung der Sammlung Crous sehe ich in der enormen Vielfalt an Texten, Bildern und Grafiken, um nur einiges zu nennen", erklärt Franz Delzepich.
Zwar kann er keine karnevalistische Vergangenheit aufweisen, doch kommt sein Lebensmotto dem gestandener Karnevalisten sehr nahe und lässt den wahren Öcher, den Lebensoptimisten und die rheinische Frohnatur in ihm erkennen: „Et es, wie et es. Et könt, wie et könt än et es noch ömmer jot jejange".