Hotmanspief, Blickrichtung Grabenring

Ein aus dem typischen Blaustein der Region von Adam Franz Friedrich Leydel im Jahre 1825 erbaute Brunnen. Der Brunnen hat die Form eines Obelisken. Die goldenen Flachreliefs wurden erst später angebracht. Deren Bedeutung ist unklar.

Über die Herkunft des Namens gibt es sowohl zum Teil „Hotmann“ wie auch zu „Pief“ diverse Theorien.

Nach der ersten Theorie ist dieser Brunnen nach einer Familie namens Hotmann bzw. Hoftmann benannt. Andere Quellen vermuten, dass der Name des Brunnens, der vorher Houpmannspeif geheißen haben soll, von dem Wort Hauptmann abstammt.

Weiter geht es mit dem Wort „Pief“. Dies soll entweder von dem Wort „Rohr“ stammen, weil entweder der Obelisk ausgesehen hat wie ein Kamin oder das vom Markt stammende Wasserrohr mit „Pief“ bezeichnet wurde.
Weniger wahrscheinlich ist es, dass der Name sich von einem für Holztröge verwendeten Wort „Pief“ ableitet, da hier eine Pferdetränke für die im Erbauungszeitraum viel befahrene Alexanderstraße gedacht war.

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