Bernd Bahrdt

Jg. 1947, Betriebswirt bei der Sparkasse Aachen
Zuständig für das Scannen und Archivieren von Aachener Ansichtskarten

Mit Aufnahme seines Studiums hier wurde Aachen für Bernd Bahrdt 1968 zur Wahlheimat. Und da er eine echte Öcherin, deren Elternhaus im Herzen der Stadt steht, auch zum Traualtar führte, hält es ihn hier für immer fest. Neben seinem Interesse für Geschichte im Allgemeinen fand die Aachener Stadthistorie seit er hier lebt seine besondere Aufmerksamkeit, sodass er bis etwa 1980 sogar selbst Stadt-, Rathaus- und Dombesichtigungen durchführte. Wesentlich hatte ihn die Bekanntschaft mit Monsignore Stephany hierzu motiviert. Karl der Große und die Krönungen in Aachen wurden für ihn dabei zum Steckenpferd seines stadtgeschichtlichen Interesses.
Durch einen Aufruf in der Aachener Tagespresse entschied sich Bernd Bahrdt Anfang 2011 ehrenamtlich in der stadthistorischen Sammlung Crous mitzuarbeiten und übernahm die Aufgabe, den Bestand an Aachener Ansichtskarten zu scannen und zu archivieren. „Den Wert der Sammlung Crous sehe ich darin, dass sie bemüht ist, die Aachener Stadtgeschichte und besonders die Architektur vor dem zweiten Weltkrieg in Erinnerung zu halten“, erklärt der neue Mitarbeiter. Er ist ein Mensch, der besonders Teamfähigkeit als eine Tugend schätzt. Und wenngleich er zu seinem Bedauern keine persönliche karnevalistische Vergangenheit aufweisen kann, so haben seine Schuljahre von 1954 bis 1968 in Köln doch seine Lebenseinstellung geformt. „Jeck, loss Jeck elanz“ und: „Jede Jeck is anders“ hat er sich deshalb zum Lebensmotto erwählt. Außerdem aber gibt es doch ein karnevalistisches Highlight in seiner Vergangenheit: Im Öcher Fastelovvend hatte er seine Frau kennen gelernt.

Soziale Netzwerke